Zur Englischen Version
Grundlagen – Biosophisches Weltbild2018-05-28T14:04:16+01:00

Biosophisches Weltbild

Dieses Weltbild zeigt, welche Bedeutung unser Leben auf diesem Planeten hat, wie es im Zusammenhang steht mit dem Jenseits und welche Auswirkungen die Erkenntnis auf das Leben im Hier und Jetzt hat. Die Grundlage zu diesem Weltbild ist in „Biosophie Basis“ gelegt.

Es ist kein wissenschaftliches Weltbild, und will es auch nicht sein, wie in „Stellung der Wissenschaft“ erklärt. Die Beispiele aus „Jenseits“, „Astronomie“ sowie „I GING und der Genetische Code“ sollen darlegen, wie mit anderen Methoden ebenso tiefe Erkenntnisse gewonnen werden.

Das Diesseits betrachten wir aus zwei Perspektiven; der jahrtausende alten Geschichte und der Gegenwart. Der Gegenwart im Allgemeinen und der Gegenwart anhand persönlicher Erlebnisse.

Empfohlene Einführung zu diesem Thema:
Biosophie Basis
Stellung der Wissenschaft
Astronomie
I Ging und Genetischer Code

Weiterführung zum Biosophie-Fazit: (noch nicht veröffentlicht)
Sensibilität bei Menschenaffen
CRISPR-Genveränderung
Kannibalismus

Geschichte:
Was stets ins Auge springt, ist der Drang von Menschen zur Herrschaft über andere. Wo immer wir Geschichte nachlesen können, fällt ebenso auf, dass wiederholt versucht wurde, Vorherrschaften durch Gleichberechtigung zu ersetzen. Das gelang weder bei den Ägyptern, den Griechen, den Chinesen, den Inkas, den Azteken, den Indern noch durch Juden, Christen, Muslime oder Buddisten, weder in Revolutionen und auch nicht durch Flower Power.

Die Privilegien-Wirtschaft hat ihr Pendant in der Beziehung zum Geld. Die geltende Zinswirtschaft – Geld anlegen trägt positive Zinsen – ist der Grundstein dazu. Zwar wurde auch da versucht, zu ägyptischen Zeiten bis hin zur Moderne (Silvio Gesell), dies umzukehren. Dass die Versuche misslangen spiegelt den Hang zu Vorherrschaften.

Vielmehr wurde immer und immer wieder, das Bestreben nach Gleichstellung (z.b. liberté, egalité, fraternité) untergraben, ja sogar ins Gegenteil verkehrt (Beispiel Christentum > Kirche). Die ganze überlieferte Geschichte zeigt nichts anderes, als eine Verteidigung von einmal installierten Privilegien.

Mündliche Überlieferungen könnten evtl. ein anderes Bild entwerfen, nur fallen sie – zumindest der quantitativen und der effektiven Bedeutung nach – nicht ins Gewicht. Optimisten sehen das anders: sie sagen, es gäbe ein stetiges Bestreben nach Gerechtigkeit. Ob faktisch oder optimistisch, es bleibt das Fazit: Den Menschen gelang es auf dieser Erde nicht, über eine längere Zeit Gerechtigkeit zu leben und zu bewahren.

Gegenwart:
Sie zeigt kein anderes Bild. Natürlich gibt es Verbesserungen und die sind wenigsten ein Lichtblick; z.B. Emanzipation oder die gewaltfreie Wende in Europas Osten. Leider werden sie relativiert durch andere Entwicklungen wie die Dominanz des Kapitalismus, die es fertig bringt, Privilegien verschärft auszubauen. Auch die Umweltprobleme sind ein Spiegel dessen, was das Festhalten an Privilegien bewirkt. Es gäbe noch viele Beispiele aus der Gegenwart.

Auch persönliche Erlebnisse lassen dich erkennen, dass leider das Streben nach Gerechtigkeit, die vielen Bemühungen, Gutes zu tun, zwar im Kleinen ihre Wirkung haben, aber im Grossen Weltgeschehen versanden.

Das Kleine hat immerhin eine Bedeutung für das Leben im Hier und Jetzt. Das sei illustriert mit Geschichten aus dem Alltag (Zivilcourage, Gewissen und Spontaneität) oder aus der Politk (Zum kalten Krieg, Wirken zu gunsten der Zukunft, Umweltschutz – Das kollektive Unbehagen). Später sollen es andere Episoden aus Politik, Wissenschaft, Schule und Militär verdeutlichen.

Schlussfolgerung:
Die einen Ungerechtigkeiten wurden und werden lediglich mit andern vertauscht – das ist der irdischen Welt Lauf. Aber warum?

Einsicht:
Ist es das Materielle am Leben, das solche Auswirkungen hat? Ist unser menschliches Dasein auf der Erde verknüpft mit der Privilegien-Wirtschaft? Weder Geschichte noch Gegenwart zeigen uns etwas anderes. Mit Blick aus dem Jenseits wird es verständlich: unser irdisches Leben ist an Materie gebunden. Da ist es logisch, dass Materialismus vorherrscht.
DIE EINSICHT: Das irdische Leben kann gar nicht anders sein als begleitet von Mühsal, Leid und Ungerechtigkeit, es wird dominiert von der Privilegien-Wirtschaft.

Wie finden wir uns aus dem Dilemma? Wenn das irdische Leben sich im Grossen nicht verändert, wie kann der einzelne sich darin zurecht finden? Nach Macht streben? Wohl kaum, denn es würde nur die Geschichte bestätigen. Wer nach Macht strebt, untergräbt die Verantwortung der Mitmenschen, ohne sie selber wirklich tragen zu können. Oder: Macht fördert des einen Macht und des andern Ohnmacht.

Wie dann?
Eine allgemeine Lösung gibt es anscheinend nicht. Nur kann auch das die Einsicht nicht trüben. Wäre das „Prinzip Hoffnung“ eine Lösung? Die Hoffnung wurde und wird immer wieder geschürt. Wenn es sie gäbe für uns Irdische, wäre es wunderbar. Aber „Hoffnung erwecken“ hat auch seine Geschichte. Mit dem Prinzip Hoffnung werden wir von Der Einsicht abgelenkt. Leider sind wir Massenwesen, die gerne einem Trend folgen.

Das wird bewusst oder unbewusst von den Privilegierten benutzt. Mit Hoffnung auf eine bessere Welt wird der Blick auf die Realität verklärt, ja der Mut zu Taten auf eine ferne Zukunft verschoben und so die Privilegien-Wirtschaft aufrecht erhalten. So befasste sich z.B. das Schweizer Fernsehen in der Sendung „Philosophie heute“ mit „Armut“.

Eine Forderung war dabei, mehr Geld zur Verfügung zu stellen für die Untersuchung der Gründe der Armut. Aber – die Gründe sind so klar und einfach. Letztlich würden diese Gelder nur den Forschenden helfen, die so den bestehenden Mechanismus unterstützen: Privilegien verteidigen.

Die Einsicht weist in eine andere Richtung. Unser irdisches Leben ist an Mühsal, Leid und Ungerechtigkeit gebunden. Dann bleibt ja nur Resignation, reiner Pessimismus. Vielleicht?

Jedenfalls hilft der Fortschrittsglaube auch nicht. Mit „Fortschritt“ wird uns ständig suggeriert, welche Vorteile er bringe. Aber dieser „sogenannte“ Fortschritt existiert nicht: es gibt nur Entwicklung d.h. Veränderung. Und die hat immer Vor- und Nachteile. Sind die materiell Begüterten etwa glücklicher als die Armen? Sind die Privilegierten zufriedener als die Beherrschten?

Die Konditionierung hilft den materiell Mächtigen das Volk bei Laune zu halten. Es könnte sonst sehen, dass es auch geistige Mächte gibt – die Privilegien-Wirtschaft müsste enden. Die meisten glauben gern, dass unsere Demokratie, unser Rechtsstaat eine Verbesserung garantiert. Jedoch merkt, wer echt an die Grenzen geht, dass das Gegenteil stimmt (s. Beiträge unter Gesellschaft, Gewalt und Konsequenzen oder Politische Lügen). Die Masse unterstützt die Privilegien, man kann nicht sagen „wider besseren Wissens“, aber „wider besserer Einsicht“.

Einsicht weist in eine andere Richtung:
Warum sollen wir die Erwartung hegen, dass Gerechtigkeit einkehrt, wenn doch alles darauf hindeutet, dass es eine Illusion ist – eine Illusion, welche die Einsicht behindert. Die wahre Seite des materiellen Lebens ist Mühsal, Leid und Ungerechtigkeit im Grossen, hingegen Freude, Lust, Gutes tun und Anteilnahme im Kleinen.

Das ist nicht schlimm, aber real.
Es hindert uns nicht, im kleinen Kreis nach unseren Idealen zu leben. Das ist die einzige – kleine – Hoffnung. Doch es gibt noch eine andere; in der Astronomie wird klar, dass noch andere materielle Welten existieren. Ist das irdische Experiment gescheitert zugunsten eines andern, auf einer andern Pulsade des Multiversums?

Neben der „kleinen Hoffnung“, gibt es noch eine „grosse Gewissheit“: unser Abgang vom irdischen Dasein ist eine Erlösung, die ins Jenseits führt, wo wir weiter existieren.